Bautagebuch

Nach der Bewehrungsabnahme durch den Statiker Helmut Ruck wurde am 10.12. die Bodenplatte betoniert. 

Bodenplatte
Bildrechte: G. Reese

 

Bis zum Wintereinbruch am 30.11. konnte der Schaumglasschotter (Glas-Recycling) zur Isolierung unter der Bodenplatte noch vollständig eingebracht werden.  

Schaumglasschotter
Bildrechte: G. Reese
Baustelle 27.11. 2020
Bildrechte: G. Reese

30.11. : Unsere Wände sind in der Produktion. Die Vorfertigung erfolgt im Holz100 Werk in Stadl an der Mur. 

Neu trifft auf Alt: Die Fundamente aus der Bauzeit der "Kinderschule" und Schwesternstation im Jahr 1930.  Deutlich zu sehen ist der alte Eingang zum Bad und der Pflegeschwester. 

Blick auf das Fundament des alten Kindergartens aus dem Jahr 1930
Bildrechte: G. Reese

Blick auf die Baustelle mit den Fundamentierungsarbeiten,  22.11. 20

Blick auf die Baustelle 22.11.20
Bildrechte: G.Reese

 

05.11.2020: Nach Abschluss der Kanalarbeiten beginnen die Vorarbeiten für die Erstellung der Bodenplatte mit Aufschotterung des Baugrunds. 

Die Baugrube am 05.11.2020
Bildrechte: G. Reese

27.10. 2020: Blick in die Baugrube 

Baugrube 27.10.20
Bildrechte: G. Reese

 

17.09.2020: Spatenstich

Spatenstich
Bildrechte: Thomas Günzel

Am Donnerstag den 17.09. war es endlich soweit: der Spatenstich für die Erweiterung der Kindertagesstätte ist erfolgt! Im Beisein von Bürgermeisterin Edith Stumpf und 2. Bürgermeister Thomas Günzel, Architekt Sepp Ruhland und Xaver Neureiter sen. mit Bauleiter Marcel Bosch von der Firma Neureiter, Pfrin. Anette Reese von der Kirchengemeinde,  Marlene Deeg und Kathrin Berdan als Leitung und weiteren Mitarbeitenden der Kindertagesstätte sowie Carola Schmidt und Marion Schnotz als Vorsitzende des Elternbeirats würdigte Pfr. Gunther Reese als Vertreter des Bauherrn, dem Evangelischen Diakonieverein Mönchsroth e.V., die Bedeutung der Maßnahme für Mönchsroth und vor allem für die Kinder und die jungen Familien. 

Auf einer überbauten Fläche von 238qm entstehen Räumlichkeiten für 12 Krippenplätze und einer Mensa. Ein Innenhof mit 73qm gewährt für die Gruppenräume eine Belichtung von zwei Seiten und soll als „Zimmer im Freien“ gestaltet werden. Mit der Vollholzbauweise im leim- und chemiefreien Holz100 –System beschreitet der Diakonieverein neue Wege im öffentlichen Bau. „Wir bauen nicht nur ein Haus“, so Pfarrer G. Reese, „sondern einen Lebensraum für Kinder mit ihren vielfältigen Bedürfnissen“. Dabei sei nicht nur die Qualität der Beziehungen wichtig, sondern auch die Qualität des Raumes. Dafür eigne sich Holz in hervorragender Weise, gerade auch im Blick auf Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Dies seien die großen Zukunftsthemen unserer Kinder. Die entscheidenden Weichen aber werden dafür in der Gegenwart gestellt, so Pfarrer Reese in seinem Grußwort. Bürgermeisterin Edith Stumpf würdigte in ihrem Grußwort das große Engagement des Vereins, vor allem auch in finanzieller und logistischer Hinsicht als Bauträger. Die Gemeinde freue sich über diese bewährte Zusammenarbeit zur Schaffung neuer Kindertagesstättenplätze.

15.09.2020: Baubeginn mit Errichtung der Baustraße und Aushub der Baugrube

Fundamentaushub
Bildrechte: G.Reese

02.09.2020: Abbruch der Schaukel und des Geräteschuppens in Eigenleistung. Herzlicher Dank den engagierten Helfern mit Hausmeister Volker Lechler und der Firma Pfahler in Dinkelsbühl für die kostenlose Entsorgung!

Abbauarbeiten der Schaukel
Bildrechte: G.Reese
Abbruch des Schuppens
Abbruch des Schuppens
Abbruch des Schuppens

06.08.2020

In der Ausschusssitzung des Diakonievereins wurden von insgesamt 16 Gewerken 13 Gewerke vergeben.

Die aktuelle Kostenberechnung beträgt aufgrund der vorliegenden Ausschreibungsergebnisse 1.749.000€. Dies ist eine Steigerung gegenüber der Kostenschätzung vom Dezember 2018 um 4,11%. Die ausführenden Firmen sind: 

1. Neureiter Bau GmbH, Fremdingen: Baumeisterarbeiten

2. Ortner&Stöhr GmbH, Alesheim: Zimmerarbeiten  (Ausführung im Holz100-System)

3. Spörl GmbH, Westhausen: Spenglerarbeiten

4. Schreinerei Wegert, Dinkelsbühl-Langensteinbach: Tischlerarbeiten, Außentüren

5. SunWorks, Brüggen, Tischlerarbeiten Schiebeläden

6. Gerüstbau Stuiber, Ansbach: Gerüst

7. Alfred Michel Asphalt u. Isolierbau GmbH, Wilburgstetten: Flachdach, Gründacharbeiten

8. Alfred Michel Asphalt u. Isolierbau GmbH Wilburgstetten: Estricharbeiten

9. Karl Baumgärtner, Dinkelsbühl: Trockenbau, Akustik

10. Graule Gebäudetechnik GmbH & Co.KG, Nördlingen: Sanitär

11. Peter Haustechnik GmbH & Co.KG, Dürrwangen: Heizung/Lüftung

12. Elektro Stark, Stödtlen-Regelsweiler: Elektroarbeiten

13. Blitzschutz Däumling GmbH, Nördlingen: Blitzschutz

 

22.07 und 29.07.2020

Angebotseröffnungen

 

02.03.2020

Die noch notwendige Bodengrunduntersuchung ist vergeben.

 

15.02.2020

In Eigenleistung wurden durch den Elternbeirat mit Unterstützung der Waldarbeiter der Greiselbacher Kirchenstiftung die Bäume im Außenbereich gefällt und verräumt. 

 

11.02.2020

Die bauaufsichtliche Genehmigung ist erteilt. 

 

14.12. 2019

Der von der Fundraising-Arbeitsgruppe erstellte Flyer zum Erweiterungsbau wird Anfang 2020 fertig sein.

 

12.12. 2019

"Hurra, wir werden wachsen!" - so lautet das Motto für den geplanten Vollholz-Erweiterungsbau unserer Kindertagesstätte  

Derzeit werden von Architekt Joseph Ruhland, Dinkelsbühl, mit Hochdruck die Ausschreibungen vorbereitet.  Der Bauantrag ist beim Landratsamt mit Eingangsbestätigung 21.10.2019 eingegangen.  

Wir bauen mit leimfreien Vollholz einen nachhaltigen, atmungsaktiven und 100% allergiefreundlichen Lebensraum für unsere 24 Krippen-Kinder mit einer Mensa und einem "Zimmer im Freien" im Innenhof. Und das nicht teurer als ein Stein- oder Holzständerbau!

Vollholz heißt: chemiefrei und metallfrei. Es ist keine aufwändige und wartungsintensive Lüftung (Dampfbremse) nötig.

Vollholz heißt: Höherer Erhalt von Wärme im Winter und von Kälte im Sommer.

Wir setzen ein Zeichen für eine neue, nachhaltig humane und ökonomische Baukultur. Wir sind als Diakonieverein der Meinung: öffentliches Bauen für unsere Kinder und ihre Zukunft hat eine Vorbildfunktion.  

Schon gewusst? Die Energiemenge zur Herstellung gleichwertiger Güter verhält sich im Mengenverhältnis von Holz zu Zement 1:4, Holz zu Kunststoff 1:6, Holz zu Stahl 1: 24 und Holz zu Alu 1:126. Die Energiemenge zur Herstellung eines Alufensters reicht für 126 Holzfenster.

Der Weg von der Wegwerfgesellschaft zur Kreislaufgesellschaft kann beim Bauen nur mit chemisch unbehandeltem, reinem Holz gelingen. Deshalb gehen wir diesen ganz neuen Weg im KiTa-Bau.